31. Mai 2022, von Dominique Schroller

Branchenverband EEBA: Umfrage zur Zukunft des Pferdesports

Die neu gegründete europaweite Interessensvertretung arbeitet an einer Strategie, um auf künftige Herausforderungen besser reagieren zu können. In einem ersten Schritt bittet sie Branchenvertreter um eine Einschätzung. 

Das größte Branchentreffen ist die Equitana. Sie ist daher auch Gründungsmitglied der neuen Interessensvertretung EEBA.

© Equitana

Welche Faktoren haben entscheidenden Einfluss auf die weitere Entwicklung des Reitsports und welche sind vielleicht weniger relevant. Zu dieser Frage können Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft, Medienvertreter, Dienstleister und Beschäftigte der Branche ihre ganz persönliche Gewichtung vornehmen. In einer Umfrage der European Equestrian Business Association (EEBA) haben sie die Möglichkeit, verschiedene Faktoren wie Preisentwicklungen, Gesetze zum Thema Tierwohl oder Veränderungen in der Freizeitgestaltung zu bewerten und damit ein Bild zu den Herausforderungen der kommenden Jahre entstehen zu lassen. Aus den Ergebnissen planen die EEBA-Vertreter eine Strategie zu erarbeiten, um besser auf die Zukunft vorbereitet zu sein und schneller reagieren zu können. 

Der Verein

Die European Equestrian Business Association hat im September 2021 ihre Arbeit aufgenommen. Das Ziel ist, sich europaweit als Vertretung aller im Pferdebereich tätigen Berufsgruppen zu etablieren. Über die engere Vernetzung von unterschiedlichen Bereichen in der Branche ist geplant, speziell auf EU-Ebene mit einer Stimme zu sprechen. Dort wollen sich die Verantwortlichen für Nachhaltigkeit, Tierwohl und Verbraucherschutz einsetzen. Zu den 35 Gründungsmitgliedern gehört auch die Equitana. Präsidentin der EEBA ist Vielseitigkeits-Olympiasiegerin Ingrid Klimke.