Noriker – Kaltblüter mit vielen Talenten
Noriker – Kaltblüter mit vielen Talenten aus dem Pferdeland Österreich.
Als Pferdeland präsentiert sich die Alpenrepublik Österreich erstmals in seiner Ganzheit auf der EQUITANA in Essen. Hinter diesem Motto stecken Züchter, Reiter, Fahrer und Anbieter aus dem Reittourismus. Den Schwerpunkt ihrer Präsenz haben die Österreicher - klar, so kennt man sie in Pferdekreisen - auf die Demonstration der Noriker gesetzt. Jene Kaltblutpferderasse, die man so selbstverständlich mit Österreich verbindet wie Köln mit seinem Dom oder London mit dem Tower. Schließlich verfügt dieses Alpenland auch über das größte geschlossene Noriker-Zuchtgebiet Europas. 10.000 Exemplare dieser Rasse werden in Österreich gehalten, davon sind 4.500 reinrassige Hauptstammbuchstuten und 180 gekörte Zuchthengste. Die Noriker werden seit Hunderten von Jahren rund um den Großglockner gezüchtet und gehalten. Ihren Ursprung hat die Rasse vermutlich in Thessalien, wo damals schwere Kriegspferde gezüchtet wurden. Vor 2.000 Jahren brachten dann die Römer diese Pferde mit in die Alpenregion, wo sie im Laufe der Jahrhunderte mit anderen Pferderassen vermischt wurden. Schließlich erhielten diese Pferde ihren Namen Noriker, der abgeleitet sein dürfte von der römischen Provinz Noricum.
Der moderne Noriker wird überwiegend als Reit- und Kutschpferd im Freizeitbereich eingesetzt. Dieses nicht allzu schwere Kaltblutpferd hat aber auch heute noch in ländlichen Gebieten eine gewisse Bedeutung als Arbeitspferd. Die Österreicher haben sieben Pferde mit nach Essen gebracht, die in allen Schauringen als Reit- und Fahrpferde (sogar in den schwierig zu fahrenden Einhorn- und Tandem-Anspannungen) im Programm mitwirken. Besondere Aufmerksamkeit erzielt stets, erklärt Sonja Mayer vom Standmanagement, der so genannte Tiger, der in Wirklichkeit ein „Leopard" ist, da sein Fell nicht gestreift, sondern schwarz gepunktet ist. Wenn auch nur Noriker am Stand „Pferdeland Österreich" live vorgestellt werden, so werden hier aber auch die anderen dortigen Kulturrassen Haflinger, Lipizzaner, Österreichisches Warmblut und Shagya Araber vertreten.
Unvergessen bleiben für viele Reittouristen die Urlaube hoch zu Ross durch Österreichs Täler und Berge. Urlaub auf einem der 140 zertifizierten Bauernhöfe ist dort noch richtig zünftig. Pferdefreunde - ob nun mit dem eigenen Pferd oder auf einem Leihpferd - finden aber auch alles, was ihr Reiter- und/oder Fahrerherz höher schlagen lässt im Reit-Eldorado Kärnten, beim Verein „Burgenland im Galopp", im oberösterreichischen global bekannten Reiterdorf Ampflwang mit seinem mehr als 420 Kilometer langen Reitwegenetz, im ehemaligen k & k Hengstdepot in Stadl Paura, in der Reitregion Lammertal oder in der landesweit organisierten Reitarena Österreich.
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Informationen: Pferdeland Österreich, Halle 10/11, Stand G 12
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